Additiv gefertigte Ersatzteile

Aufgrund zunehmender Produktvielfalt klagen Unternehmen mit langlaufenden Investitionsgütern immer häufiger über hohe Lagerkosten für Ersatzteile. Das Problem dabei: gerade bei alten Ersatzteilen wird die Verfügbarkeit immer kritischer, womit die Gefahr von Ausfallschäden deutlich zunimmt. In diesem Kontext etabliert sich ein neues, aber anspruchsvolles Anwendungsgebiet für die Additive Fertigung. Nachdem die meisten Ersatzteile konventionell gefertigt wurden und häufig einen Zulassungsprozess durchlaufen haben, ist es meistens nicht möglich, eine Kopie dieses Bauteils im 3D-Druck herzustellen. Stattdessen bedarf es eines komplexen Anpassungsprozesses, um ein konventionell hergestelltes Ersatzteil in ein additiv zu fertigendes Ersatzteil zu verwandeln, das im Bedarfsfall „on demand“ produziert werden kann.

Wir haben diese Herausforderung frühzeitig erkannt und mit „SPOD“ (Spare Parts on Demand) einen mehrstufigen Prozess entwickelt, mit dem wir Sie in ein neues Zeitalter der Ersatzteilherstellung führen.

Profitieren Sie von unserem Service für 3D-gedruckte Ersatzteile. Testen Sie uns. Senden Sie uns Ihre Anfrage und wir vereinbaren in Kürze ein erstes, unverbindliches Beratungsgespräch.



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Additive gefertigte Ersatzteile


Warum mit FIT?


  • 5 % - ist die Antwort auf die Frage, wie viele Ersatzteile aus Ihrem Lager für SPOD geeignet sind.
  • 18 Monate - beträgt die durchschnittliche Dauer für ein SPOD-Projekt.
  • 30 % - beträgt durch SPOD die durchschnittliche Senkung der Gesamtkosten (TCO) für das jeweilige Ersatzteil (im Vergleich zur konventionellen Herstellung).
  • 75 % - so viel wird sich voraussichtlich die Reaktionszeit im Bedarfsfall durch SPOD verbessern, wenn Sie Ihr Ersatzteil additiv und nicht mehr konventionell herstellen.


Anwendungsbeispiel

Als der Hersteller des linken Sandtreppengehäuses, einem Teil des Bremssystems, die Produktion einstellte, drohte der Deutschen Bahn ein Zugausfall. Nachdem das Bauteil als Grauguss gefertigt wurde, konnte keine 3D-gedruckte Kopie produziert werden. Deshalb haben wir das Bauteil einem Reengineering unterzogen und es anschließend aus Titan mittels EBM additiv gefertigt. Die bisher durchgeführten Tests hat das Bauteil bestanden. Im Fall der Fälle kann die Bahn nun schnell auf einen Ausfall reagieren.
Anwendungsbeispiel
Ersatzteilanalyse


Ersatzteilanalyse

Im ersten Schritt des SPOD-Prozesses selektieren wir gemeinsam aus Ihrem Lagerbestand die Ersatzteile, deren Verfügbarkeit kritisch ist, deren Ausfallwahrscheinlichkeit als hoch eingestuft wird und deren Ausfallkosten erheblich sind. Diese als „kritisch“ bezeichneten Ersatzteile, überprüfen wir anschließend auf die Möglichkeit, additiv gefertigt zu werden. Für die final selektierten Ersatzteile definieren wir gemeinsam die relevanten Kennzahlen und formulieren entsprechende Zielwerte.


SPOD-Vertrag

Der SPOD-Vertrag definiert den Rahmen unserer Zusammenarbeit. Er fixiert Ihre Anforderungen an die Herstellung der jeweiligen Ersatzteile im Bedarfsfall. Er legt Ihre und unsere Rechte und Pflichten fest, definiert die jeweiligen Verantwortlichkeiten während der Projektphase sowie die Konditionen und den Zeitplan für das Projekt und ggf. die weitere Zusammenarbeit darüber hinaus. Er wird gemeinsam und vertrauensvoll entwickelt und bildet das Fundament der Kooperation.
SPOD-Vertrag
Machbarkeitsstudie


Machbarkeitsstudie

Ziel der Machbarkeitsstudie ist es, den jeweils besten Weg für die additive Herstellung Ihrer Ersatzteile zu finden. Oft gibt es nicht nur einen Weg, der zum Ziel führt. Stattdessen existieren verschiedene Möglichkeiten, um ein Bauteil additiv oder auch konventionell herzustellen. Unter Kosten- und Risikogesichtspunkten gilt es daher abzuwägen, was der beste Weg für Sie ist. Für diese Lösung werden erste Plankosten für die Fertigung ermittelt, um eine nachvollziehbare Budgetierung zu ermöglichen.


Design & Bauteilkonstruktion

Meist existiert kein 3D-Datensatz der SPOD-Ersatzteile, sondern nur eine Zeichnung oder ein Original. Kein Problem. In der 4. Phase des SPOD-Prozesses scannen wir Ihr Bauteil oder konstruieren ein 3D-Modell, auf dessen Basis wir das Bauteil für das selektierte Herstellverfahren anpassen und als druckbaren Datensatz abspeichern. Dabei stellen wir mittels Tests, Simulationen und Iterationsschleifen sicher, dass das Bauteil seine ursprüngliche Funktion vollumfänglich beibehält.
Design & Bauteilkonstruktion
Ersatzteilfertigung


Ersatzteilfertigung

Eine eventuelle Zulassung vorausgesetzt, starten wir im Bedarfsfall unmittelbar mit der Fertigung Ihres Bauteils. Nachdem in den vorausgegangenen Phasen des SPOD-Prozesses die wesentlichen Parameter bereits definiert wurden, sind eine schnelle Herstellung, die Nachbearbeitung und die erforderliche Qualitätskontrolle sichergestellt.

„Mit mehr als 50 Anlagen für die Additive Fertigung können wir jederzeit die Herstellung Ihres Ersatzteils garantieren.“ Alexander Bonke, Geschäftsführer FIT Production GmbH



Fulfillment

Neben der Herstellung bieten wir Ihnen zusätzlich vor- und nachgelagerte Serviceleistungen rund um das Thema „3D-gedruckte Ersatzteile“ an. Auf Wunsch stellen wir Ihnen ein individualisierbares Online-Portal zur Verfügung, über das Sie Ihr gesamtes SPOD-Order-Management steuern und abwickeln können. Selbstverständlich organisieren wir auch den weltweiten Versand Ihrer Ersatzteile, übernehmen mögliche Montagearbeiten, die Lagerung oder eine termingerechte Kommissionierung von verschiedenen Ersatzteilen.
Fulfillment

Unsere additiven Fertigungsverfahren

Laser Meting (LM)
Electron Beam Melting (EBM)
Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM)
Full-color PolyJet
Selective Laser Sintering (SLS)
Stereolithography (SLA)
PolyJet (FLT)
Binder Jetting (Drop on Powder)
Gel Dispensing Printing (GDP)

Unsere konventionelle Fertigungsverfahren

Injection molding
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Vacuum casting
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Polyamide casting
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RIM
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Milling
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Laminating
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Tool manufacturing
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Unsere Nachbearbeitungsstechniken

Metal coating
Heat treatment
Infiltrating
Blasting
Painting
Polishing
Barrel finishing
Smoothing
Finishing

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