3D-Druck für Kunst und Design

Für die Herstellung von Kunstwerken und Designobjekten bietet 3D-Druck eine einmalige Palette neuer Möglichkeiten. Die neuen Herstellungstechniken ermöglichen nie dagewesene, faszinierende Anwendungen und künstlerische Ausdrucksformen und entfachen die Kreativität völlig neu.

Tatsächlich erfordert die Umsetzung eines jeden Kunstprojekts mit 3D-Druck eine hohe technische Kunstfertigkeit; fertige Lösungen gibt es meist nicht. Je nach Projekt kann es erforderlich sein, spezielle Algorithmen zu entwickeln, passende Produktionsstrategien zu ermitteln, innovative Materialien und ihre Parameter zu entwickeln sowie die Kunstwerke zu installieren. Dies ist sehr aufwändig, aber es werden damit bahnbrechende künstlerische Ansätze unserer Zeit umsetzbar, für die es sonst keine Realisierungsmöglichkeit gibt.

Hier sind einige herausragende Beispiele für zeitgenössische 3D-gedruckte Kunstwerke:


Kunst und Design

Cyberskulptur „Sker“

Stilles Orchester

In der Kunst scheitert die Realisierung von radikal neuen Ideen oftmals an den Möglichkeiten der Umsetzung. Die Geometrie ist zu komplex, die Kosten zu hoch, das Material nicht vorhanden und überhaupt, womit soll man das eigentlich herstellen. Wie schade.

Lassen Sie sich in Ihrer Kreativität keine Grenzen setzen. Es gibt neue Lösungen. Die Additive Fertigung bietet für die Herstellung von Kunstwerken eine Reihe passender Verfahren, um Plastiken aus Metall, Kunststoff oder natürlichen Materialien von ganz klein bis ganz groß herzustellen.

Von einer seiner Islandreisen inspiriert, wollte der Maler und Druckgrafiker Peter Lang ein Kunstwerk erschaffen, das aus 27 Einzelteilen zusammen eine 7,5 Meter lange und 2 Meter hohe Rundskulptur in Form einer vulkanischen Felseninsel bildet. Das Besondere daran: das Werk soll vom Künstler in der virtuellen Welt digital kreiert werden und anschließend von zwei interagierenden Robotern live im Sprengel Museum in Hannover hergestellt werden.

Wie dieses Projekt von unserem Tochterunternehmen Additive Tectonics in Zusammenarbeit mit dem Künstler realisiert wurde, zeigen wir Ihnen in unserem Produkt-Use-Case.


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Stilles Orchester 2

Stilles Orchester 3

Stilles Orchester 4

Reiterstandbild „Angela Merkel“

Reiterstandbild

Für das Ende der Amtszeit der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hatte der Künstler Wilhelm Koch die Idee, sie ohne Sattel und Zaumzeug als „Goldene Reiterin“ auf ein Pferd zu setzen. Ohne großspurige Pose, dafür mit typischer Raute und Hosenanzug. Die 2,70 Meter hohe Skulptur der Politikerin hat international für Furore gesorgt und steht heute mitten auf dem Rasen vor dem Tempel-Museum im oberpfälzischen Etsdorf.

Realisiert wurde das detailgetreue, lebensecht wirkende Reiterstandbild aus recyceltem und mit Goldfarbe überzogenem Leichtbeton. Für die Additive Fertigung kam SCA (Selective Cement Activation) zum Einsatz, mit dem das Kunstwerk schalungsfrei und ohne jeden Abfall produziert werden konnte.

Sie möchten mehr über dieses Projekt erfahren, das von unserem Tochterunternehmen Additive Tectonics realisiert wurde? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.


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Kirchenretabel „St. Laurentius“

Retabel

Als die katholische Kirche St. Laurentius in Altmühldorf saniert wurde, entschied sich die Pfarrgemeinde für eine mutige Modernisierung des Kirchenraums. Mit der Umsetzung wurde das Münchner Künstlerduo Empfangshalle beauftragt. Ihre Idee: Ein 8 Meter hohes, goldfarbenes Retabel, das sich als Herzstück der Kirche direkt hinter dem Altar erhebt. Das Besondere an diesem Kunstobjekt ist seine filigran wirkende Struktur, die in Zusammenarbeit mit Studio Tessin mithilfe eines computergenerierten Designs entwickelt wurde.

Bei der Herstellung dieser komplexen Gitterstruktur gab es zwei wesentliche Herausforderungen. Aufgrund der Größe konnte das Objekt nicht einteilig gefertigt werden. Deshalb musste die mehrteilige Fertigung so geschickt geplant werden, dass sich am Ende das große Ganze zusammenfügen lässt. Außerdem musste ein Weg gefunden werden, wie das Werk eine metallische Haptik und goldene Optik erhält, obwohl eine Fertigung aus Metall aus Kosten- und Gewichtsgründen nicht möglich war. Die Lösung: Wir haben Kunststoff verwendet und die Oberfläche mittels einer speziell entwickelten Technik beschichtet.

Sie haben ein Projekt, das ähnlich ambitioniert ist? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.


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