Glanzvolles Kirchenretabel mit 3D-Druck

Pressemitteilung: FIT Additive Manufacturing Group realisiert glanzvolles 8 Meter hohes Kirchenretabel
(Lupburg, 13.05.2019)

In den Werkshallen der FIT Additive Manufacturing Group wurde in den vergangenen Monaten ein außergewöhnliches Kunstwerk gefertigt, das nun den Altarraum der Kirche St. Laurentius in Altmühldorf schmückt. Das 3D-gedruckte Retabel ragt dabei acht Meter hinter dem Altar in die Höhe und beeindruckt durch seine komplexe Gitterstruktur und die spezielle, goldfarbene Beschichtung. Entstanden ist so eine faszinierende Symbiose aus zeitgenössischer Kunst im historischen Umfeld einer gotischen Kirche.

Als St. Laurentius in Altmühldorf grundsaniert werden musste, fiel eine mutige Entscheidung der Kirchenstiftung: der Altarraum sollte völlig neu und modern gestaltet werden. Das Münchner Künstlerduo EMPFANGSHALLE Michael Gruber und Corbinian Böhm entwickelte das spektakuläre Konzept mit einem modernen Retabel als Herzstück des Altarraums, der Architekt und Spezialist für Computational Design Oliver Tessin erstellte das Design, und der Fertigungsspezialist FIT Additive Manufacturing Group setzte das Kunstobjekt durch ausgereifte 3D-Druck-Techniken kongenial um.

Enorme Herausforderungen
Für die technische Umsetzung und Fertigstellung des Objekts war die FIT Additive Manufacturing Group verantwortlich. Ein sakrales Kunstwerk wie ein Retabel zu fertigen, ist auch für die Lupburger 3D-Druck-Spezialisten keine alltägliche Aufgabe. Die technische Herausforderung lag dabei zum einen in der erheblichen Größe von 8 Metern Höhe und 2,5 Metern Breite, zum anderen in der goldfarbenen Metallbeschichtung der großen und komplex geformten einzelnen Kunststoffsegmente.

Individuelle Lösung mit vielen innovativen Prozessentwicklungen
Das digitale Modell wurde in 60 jeweils unterschiedliche Einzelteile zerteilt, die mit den hohen Kapazitäten der FIT im SLS-Bereich in nur 120 Maschinenlauftagen aus weißem Polyamid PA 12 gefertigt wurden. Die dreidimensionalen Strukturen wurden in einem speziell dafür entwickelten Prozess durch thermisches Spritzen metallbeschichtet, eine Bronzelegierung sorgt dabei für den matt-goldenen Grundton sowie für Stabilität. Eine besonders anspruchsvolle Aufgabe war das Fügen der Einzelteile, denn 2000 verschiedene, filigrane Anschlussstellen mussten durch sorgfältige Handarbeit exakt, stabil und unsichtbar miteinander verbunden werden.

FIT ist der richtige Partner für die Durchführung innovativer Projekte
"Bei der FIT sind wir spezialisiert auf schwierige Aufträge. Vom additiven Design über die Beherrschung vieler 3D-Druck-Technologien mit hohen Kapazitäten bis hin zum professionellen Finish sind wir bestens gewappnet, auch völlig neuartige, innovative Projekte zum Erfolg zu führen und haben die nötige Kompetenzen, auf die speziellen Herausforderungen eines jeden Projekts flexibel zu reagieren", erklärt Bruno Knychalla, Architekt und Projektverantwortlicher bei FIT. Und Michael Gruber von EMPFANGSHALLE fügt hinzu: "Wir freuen uns, mit der FIT Additive Manufacturing Group einen so kompetenten Partner für dieses herausfordernde Projekt gefunden zu haben. Zum technischen Knowhow kam das besondere Engagement aller Beteiligten hinzu. Wir sind absolut begeistert von dem Ergebnis."

Über die FIT Additive Manufacturing Group:
Die FIT Additive Manufacturing Group ist ein international führender Industriepartner für die Additive Fertigung. Als Pionier der Branche mit rund 25 Jahren Erfahrung fertigt das Unternehmen für ein breites Kundenspektrum Prototypen, Produktionshilfsmittel, 3D-gedruckte Ersatzteile oder additiv gefertigte Endbauteile. Vom Produktdesign über die Konstruktion und Herstellung bis hin zur Nachbearbeitung stellt der AM-Spezialist dabei die gesamte Wertschöpfungskette des 3D-Drucks zur Verfügung. Zusätzlich verfügt FIT auch über zahlreiche konventionelle Verfahren, wie z.B. CNC-Fräsen, Spritzguss, Vakuumguss oder die Verarbeitung von Elastomeren. Der Umsatz der FIT AG lag 2018 bei rund 25 Mio. €. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen derzeit 280 Mitarbeiter am Firmenstammsitz in Lupburg sowie an weiteren Standorten in Feldkirchen, Brasov (Rumänien), Schukowski (Russische Föderation), Nagoya (Japan) sowie in Peoria (USA).
www.fit.technology

Über EMPFANGSHALLE:
Das Münchner Künstlerduo EMPFANGSHALLE macht seit 20 Jahren Kunst im öffentlichen Raum und in gesellschaftlichen Strukturen.
www.empfangshalle.de/

Über Studio Tessin:
Studio Tessin ist ein forschungsorientiertes Studio auf der Schnittstelle zwischen Architektur, Ingenieurwesen und Kunst. Das Interesse des Gründers Oliver Tessin gilt besonders der Erforschung und Umsetzung komplexer Strukturen mittels Computational Design und Additiver Fertigung. Die genaue Beschreibung des Projekts sowie weiteres Bildmaterial finden Sie unter:
www.studiotessin.com


Kontakt für die Presse bei der FIT Additive Manufacturing Group:
Dr. Elisabeth Bauer
FIT AG
Am Grohberg 1
92331 Lupburg

Tel.: +49 (0) 9492 9429 43
Fax: +49 (0) 9492 9429 11
E-Mail: pr@pro-fit.de


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