Weltneuheiten von FIT auf Formnext

FIT Additive Manufacturing Group präsentiert Weltneuheiten auf der Formnext 2019

(Lupburg, Frankfurt/M., 15.11.2019) Ab 19.11.2019 stellt die FIT Additive Manufacturing Group auf der Formnext, der Weltleitmesse für Additive Manufacturing, innovative Anwendungsbeispiele aus der Luft- und Raumfahrt, dem Maschinenbau, der Automobilindustrie und anderen Branchen aus. Erfolgreiche Projekte mit namhaften Partnern wie Turkish Aerospace Industries, der ArianeGroup, HAUNI Group und vielen weiteren zeigen dabei, welchen konkreten Nutzen die Additive Fertigung liefert, wenn in Design, Entwicklung und Fertigung neue Wege beschritten werden.

„Innovation“ und „Additive Serienfertigung“ sind die Schwerpunkte, die FIT in diesem Jahr auf der Formnext setzt. Dazu präsentiert der Oberpfälzer Spezialist neuste additive Fertigungstechnologien und Weiterverarbeitungsverfahren, mit denen 3D-gedruckte Komponenten in Zukunft ganz anders oder deutlich schneller, günstiger und mit verbesserter Qualität hergestellt werden. Dabei zeigt FIT beispielsweise eine additive Alternative zum Kupferguss, eine revolutionäre Lösung für die wirtschaftlichere Herstellung von 3D-gedruckten Metallbauteilen, eine Weltneuheit für innovativeres Bauen sowie softwarebasierte Wege zur Reduzierung von Entwicklungskosten. „Wir haben in den abgelaufenen 12 Monaten wieder einen mehrstelligen Millionenbetrag investiert, um auch in Zukunft unserem Anspruch als innovativster Hersteller von additiv gefertigten Bauteilen gerecht zu werden“, erklärt Carl Fruth, CEO der FIT AG.

Additive Fertigung jenseits von Prototypen
Die Herstellung von Prototypen und Produktionshilfsmitteln ist heute noch ein wesentliches Standbein der FIT, jedoch gewinnt die additive Fertigung von Endbauteilen als Einzelstücke oder in Serie für immer mehr Branchen an Bedeutung. Wie weit die Entwicklung bereits ist und welcher Nutzen sich durch den Einsatz der Additiven Fertigung konkret erzielen lässt, verdeutlicht FIT anhand internationaler Kundenprojekte aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, dem Sportwagen- und Concept Car-Bereich, dem Maschinenbau, der Medizintechnik und anderen Branchen.

Optimierte Satellitenhalterung aus Titan
Zusammen mit Turkish Aerospace Industries (TAI) hat FIT eine neuartige Star Tracker-Halterung für eine spezielle Optik entwickelt, mit deren Hilfe die exakte Position des Satelliten im Orbit bestimmt wird. Die herkömmliche Vorrichtung, die aus über 56 verschiedenen und insgesamt 360 Einzelteilen besteht, muss mit bis zu 20 g enorme Kräfte beim Raketenstart aushalten. Außerdem benötigt die Halterung ein eigenes Kühlsystem, damit sie sich in der Hitze der Sonneneinwirkung nicht deformiert und es dadurch zu Fehlmessungen bei der Positionsbestimmung des Satelliten kommt. Dank additiv optimiertem Design und 3D-Druck wurde die Komplexität der Komponente deutlich minimiert, ihr Gewicht um 50 % reduziert und die äußerst strikten Anforderungen der Europäischen Standards an die Raumfahrtindustrie voll erfüllt.

Flüssigkeitsverteiler aus Inconel für neues Raketentriebwerk
Die modulare Trägerrakete Ariane 6 verbindet bewährte Lösungen und Innovation, um ab 2020 den im Wandel befindlichen Anforderungen des Marktes nach maximaler Effizienz und wettbewerbsfähigen Kosten gerecht zu werden. Die Entwicklung erfolgt nach dem RAMS-Verfahren (Reliability, Availability, Maintainability and Safety). Mit einer Komplettlösung, die auf WAAM (Wire Arc Additive Manufacturing) basiert, entwickeln FIT und ArianeGroup derzeit einen Flüssigkeitsverteiler, der einerseits die Leistung des Vulcain 2-Triebwerks mit Blick auf die erwartete Zunahme der Nutzlastmassen steigert und gleichzeitig die Kosten der Serienfertigung im Vergleich zum Vorgänger Ariane 5 deutlich niedriger hält.

FIT Additive Manufacturing Group zeigt Besuchern, wie man mit Additiver Fertigung Geld verdient
Am Stand 11.1 - C11 können sich interessierte Fachbesucher der Formnext nicht nur über das gesamte Leistungsportfolio der FIT informieren und sich durch zahlreiche Beispiele inspirieren lassen, sondern mit Experten über konkrete Projekte diskutieren und anhand von Zahlen, Daten und Fakten erkennen, wie man die Additive Fertigung einsetzen kann, um am Ende als Unternehmen davon zu profitieren. „Wir nutzen die Formnext ganz bewusst, um Unternehmen zuzuhören, ihre Herausforderungen noch besser zu verstehen und ihnen darauf aufbauend konkrete Möglichkeiten zu zeigen, wie sie die Additive Fertigung einsetzen können, um erfolgreicher zu werden“, so Oliver Cynamon, Head of Marketing der FIT AG.

Bildmaterial:
Ariane Star Tracker Bracket for Turkish Aerospace
Flüssigkeitsverteiler aus Inconel für neues Raketentriebwerk für ArianeGroup (links) und Satellitenhalterung "Star Tracker Bracket" für Turkish Aerospace Industries (Bildnachweise: FIT AG/Lisa Kirk)

Über die FIT Additive Manufacturing Group
Die FIT Additive Manufacturing Group ist ein international führender Industriepartner für die Additive Fertigung. Als Pionier der Branche mit rund 25 Jahren Erfahrung entwickelt und fertigt das Unternehmen für ein breites Kundenspektrum Prototypen, Produktionshilfsmittel, 3D-gedruckte Ersatzteile oder additiv gefertigte Endbauteile. Vom Produktdesign über die Konstruktion und Herstellung bis hin zur Nachbearbeitung stellt der AM-Spezialist dabei die gesamte Wertschöpfungskette des 3D-Drucks zur Verfügung. Zusätzlich verfügt FIT auch über zahlreiche konventionelle Verfahren, wie z.B. CNC-Fräsen, Spritzguss, Vakuumguss oder die Verarbeitung von Elastomeren. Der Umsatz der FIT AG lag 2018 bei rund 25 Mio. EUR. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen derzeit 280 Mitarbeiter am Firmenstammsitz in Lupburg sowie an weiteren Standorten in Feldkirchen, Brasov (Rumänien), Schukowski (Russische Föderation), Nagoya (Japan) sowie in Peoria (USA). www.fit.technology

Kontakt für die Presse:
Dr. Elisabeth Bauer
FIT Additive Manufacturing Group
Am Grohberg 1
92331 Lupburg
Tel.: +49 (0) 9492 9429 43
Fax: +49 (0) 9492 9429 11
E-Mail: pr@pro-fit.de


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