FiT - eine praktische Lösung für die aktuelle Maskenkrise

(Lupburg, 02.04.2020) Der Fertigungsspezialist FIT Additive Manufacturing Group reagiert auf die Corona Pandemie mit der Entwicklung eines speziellen Filterträgers (FiT) für die breite Bevölkerung, der mit nahezu jedem Filtermaterial zu einer Notbehelfsmaske kombiniert werden kann. Durch einfachen und schnellen Filterwechsel kann der Filterträger mehrfach verwendet werden. Ein kleineres Modell speziell für Kinder wird gerade entwickelt. Den Datensatz für ein 3D-druckbares Modell stellt das Unternehmen auf seiner Homepage kostenlos zum Download zur Verfügung.

Überall auf der Welt leiden die Gesundheitssysteme und die Bevölkerung unter einem Mangel an Schutzausrüstung. Die Menschen, die in den Krankenhäusern an vorderster Front um das Überleben von infizierten Patienten kämpfen, brauchen deshalb alles an professioneller Schutzausrüstung, was hergestellt werden kann, um sich selbst vor Ansteckung zu schützen. Gleichzeitig muss sich aber auch die Bevölkerung vor einer Infektion schützen, um die Infektionsrate zu senken und somit Krankenhäuser zu entlasten. Aktuell gewinnt deshalb das Tragen von Schutzmasken einen immer größeren Stellenwert. So hat dieser Tage der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Klaus Reinhardt, zum Tragen von Schutzmasken aufgerufen. Das Problem: An vielen Stellen stehen keine Schutzmasken mehr zur Verfügung, womit ein zunehmender Verteilungskampf droht.

Aus diesem Grund hat die FIT Additive Manufacturing Group mit dem Filterträger FiT eine Alternative zu herkömmlichen Masken entwickelt, damit jeder auch ohne Maske das Risiko reduzieren kann, andere anzustecken. Der einfach zu montierenden Bausatz ist mehrfach verwendbar, desinfizierbar, spülmaschinenfest und besteht aus zwei identischen Kunststoffkörbchen, zwischen die ein beliebiges Filtermaterial, vom einfachen Papiertaschentuch über Baumwolltücher oder antimikrobielle Bezüge bis hin zu professionellem Vliesmaterial, eingelegt werden kann. Ein Austausch des Filtermaterials ist jederzeit schnell und einfach möglich, da jedes Material durch zunehmende Feuchtigkeit an Wirkung verliert. Je nachdem, welcher Filter eingelegt wird, verändert sich auch die Effektivität, kleinste Partikel aus der Luft zu filtern, wie eine Studie der Universität Cambridge ergeben hat, wobei der Staubsaugerbeutel im Vergleich zur OP-Maske in dieser Studie aus dem Jahr 2013 am besten abgeschnitten hat.

„Wir sehen, wie dringend in der Bevölkerung und in den Unternehmen Atemschutzmasken benötigt werden, und wollen unseren Beitrag im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus mit unserem FiT Filterträger leisten. Uns ist dabei vollkommen klar, dass unser Filterträger gesunde Menschen nicht vor einer Infektion schützen kann. Wir wollen damit lediglich den Fremdschutz verbessern, d.h. das Risiko reduzieren, dass infizierte Menschen durch Tröpfcheninfektion andere anstecken. Damit wollen wir zu einer Verlangsamung der Ansteckungsrate beitragen. Und nur darum geht es im Moment“, erklärt Carl Fruth, CEO bei der FIT AG. In den vergangenen Tagen wurde bei dem Oberpfälzer Experten für Additive Fertigung eine erste Version des Filterträgers FiT mittels 3D-Druck hergestellt. Jetzt steht eine weiterentwickelte Version zur Verfügung, die im Spritzguss schnell und günstig zig tausendfach hergestellt werden kann. Als nächstes plant das Unternehmen ein kleineres Modell speziell für Kinder.

Indem sie Distanz hält, rückt die Welt angesichts der weltumspannenden Bedrohung näher zusammen. Es steht zu hoffen, dass dieser noch nie dagewesene Ausnahmezustand Anstoß für ein Umdenken in vielen Bereichen ist, gesellschaftlich, politisch und sozial. „Jetzt ist die Zeit, um zu handeln und Solidarität zu leben“, bekräftigt Carl Fruth.

Der Filterträger FiT der FIT Additive Manufacturing Group kann ab sofort zum Selbstkostenpreis auf der Homepage des Unternehmens bestellt werden. Der Datensatz für eine 3D-druckbare Variante steht kostenlos auf der Homepage des Unternehmens zum Download zur Verfügung.

Weitere Infos, Bestellmöglichkeit und STL-Download: https://fit.technology/nichtohnemaske.php

Bildmaterial:
Filterträger Filterträger Filterträger Filterträger
3D-gedruckter Filterträger (Bildnachweise: FIT AG/Lisa Kirk)


Über die FIT Additive Manufacturing Group
Die FIT Additive Manufacturing Group ist ein international führender Industriepartner für die Additive Fertigung. Als Pionier der Branche mit über 25 Jahren Erfahrung entwickelt und fertigt das Unternehmen für ein breites Kundenspektrum Prototypen, Produktionshilfsmittel, 3D-gedruckte Ersatzteile oder additiv gefertigte Endbauteile. Vom Produktdesign über die Konstruktion und Herstellung bis hin zur Nachbearbeitung stellt der AM-Spezialist dabei die gesamte Wertschöpfungskette des 3D-Drucks zur Verfügung. Zusätzlich verfügt FIT auch ergänzend über zahlreiche konventionelle Verfahren, wie z.B. CNC-Fräsen, Spritzguss, Vakuumguss oder die Verarbeitung von Elastomeren zur effizienten Kleinserienfertigung. Der Umsatz der FIT AG lag 2019 bei rund 25 Mio. EUR. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen derzeit 300 Mitarbeiter am Firmenstammsitz in Lupburg sowie an weiteren Standorten in Feldkirchen, Bologna (Italien), Brasov (Rumänien), Schukowski (Russische Föderation), Nagoya (Japan) sowie in Peoria (USA). www.fit.technology

Kontakt für die Presse:
Dr. Elisabeth Bauer
FIT Additive Manufacturing Group
Pressesprecherin
Am Grohberg 1
92331 Lupburg
pr@pro-fit.de



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