FIT AG auf der Formnext: Mit Emotion kritischen Dialog auslösen

FIT AG auf der Formnext: Mit Emotion kritischen Dialog auslösen

(Frankfurt a.M./Lupburg, 16.11.2025) Auf der Formnext 2025, der Leitmesse für die Additive Fertigung, setzt die FIT AG ein ungewöhnliches Zeichen: Statt einer technologischen Leistungsschau präsentiert das Unternehmen mit der Kampagne „Save Whiteout“ ein bewusst emotionales Statement. „Whiteout“ steht, in Anlehnung an Schneewittchen, sinnbildlich für die Reinheit und Schönheit echter Innovation, die heute allzu oft durch Überregulierung, Angst und Selbstzufriedenheit verdrängt wird. Mit der Installation schafft FIT ein Format, das Ingenieursgeist mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet.

Ein Impuls zur ehrlichen Auseinandersetzung
Das Whiteout-Projekt ist keine Produktkampagne und keine Imageaktion. Es ist ein Kommunikationsinstrument, das Aufmerksamkeit auf eine unbequeme Wahrheit lenkt und zu einem offenen, kritischen Dialog über Innovationshemmnisse anregen will. 

Nicht Lösungen zeigen. Das Problem zeigen. 
Denn: Unsere Innovationsfähigkeit in Deutschland und in Europa wird nicht durch einen Mangel an Technologien ausgebremst, sondern durch ein innovationsfeindliches Klima, durch unflexible Strukturen, durch Zaghaftigkeit und Angst sowie durch Selbstzufriedenheit.

Zu viele additive Initiativen scheitern
FIT nutzt die Whiteout-Aktion, um über dieses innovationsfeindliche Klima zu sprechen. Nicht als Provokation um der Provokation willen, sondern als Weckruf. Denn nach 30 Jahren Erfahrung in der Additiven Fertigung zieht das Unternehmen ein klares Fazit: Es muss sich etwas ändern; Innovation wird heutzutage erstickt statt befeuert.

Mit Emotion für Aufmerksamkeit sorgen
Natürlich hat die bewusst als Kommunikationsinstallation aufgezogene Kampagne mit dem Selbstverständnis des Technologiepioniers FIT zu tun, der über den Tellerrand blickt und Verantwortung mit Blick auf die gesamte Branche übernimmt. FIT fällt auf der Formnext absichtlich nicht durch eine technologische Leistungsschau auf, sondern zeigt Haltung und will als Fürsprecher für eine mutige, verantwortungsbewusste Innovation agieren. Das Ziel ist nicht, Technologie zu liefern, sondern generell Innovation zu befähigen.

        

Verantwortung und kulturelle Kompetenz statt Technik
Carl Fruth, CEO der FIT AG, erklärt: „Mit Whiteout wollen wir zeigen: FIT kuratiert Verantwortung. Es braucht kulturelle Kompetenz, in die Zukunft zu denken. Daher sehen wir uns nicht als ausführender Zulieferer, sondern als strategischer Enabler in drei Rollen: Als Stratege, der den Weg von der Idee zur Industrialisierung gestaltet. Als Technologe natürlich, da wir sämtliche relevanten AM-Verfahren beherrschen. Und als Integrator, der AM in Produktions- und Lieferketten verankert.“ 

Fazit: Whiteout ist kein Produkt. Whiteout ist ein Kommunikationstrigger.
Die Aktion macht sichtbar, warum Innovation in Deutschland erstickt, macht aber auch Hoffnung, dass sie wieder belebt werden kann. Das Ziel der Messeaktion ist, einen gesellschaftlich relevanten Dialog lostreten. Wer spricht darüber? Welche Entscheider nehmen den Dialog an? Mit dem Format „INVITE WHITEOUT“ kann die Installation nach der Messe als kuratierbares Kommunikationsprojekt von Verbänden, Unternehmen oder Organisationen genutzt werden, als Anstoß für Gespräche über Fortschritt, Verantwortung und Innovationskultur.

Über die FIT AG
Die FIT AG mit Sitz im bayerischen Lupburg ist ein führender Lohnfertiger im Bereich der Additiven Fertigung mit 30 Jahren Erfahrung und bietet eine Vielzahl von additiven Fertigungsverfahren für Prototypen und Sonderserien an. Das Unternehmen unterstreicht seine Position als Innovationsführer in der Branche, indem es laufend neue technologische Maßstäbe in der additiven Fertigung setzt. Carl Fruth, Gründer und Vorstandsvorsitzender der FIT AG, ist ein renommierter AM-Experte und bekannt für offene Worte. www.fit.technology

 

Anhang: 
Carl Fruth, was ist das Projekt Whiteout? 10 Fragen und Antworten.

Was ist das hier eigentlich?
Carl Fruth: Mit unserer Installation zeigen wir, dass Innovation kein Zufall ist und vom Himmel fällt, sondern Verantwortung braucht. 

Was hat das mit Additive Manufacturing zu tun? 
Carl Fruth: Sehr viel. AM zeigt, wie schwer sich Organisationen mit echtem Wandel tun.

Ist das Kunst oder Technik? 
Carl Fruth: Weder noch! Es ist Kommunikation – über Innovation, Verantwortung und Mut. 

Was will FIT damit sagen? 
Carl Fruth: Dass Innovation kein Zufall ist, sondern Verantwortung braucht. 

Was macht FIT eigentlich konkret?
Carl Fruth: FIT ist der strategische Partner für industrielle AM-Lösungen von der Idee bis zur Serie.

Warum sagen Sie, dass andere scheitern?
Carl Fruth: Viele Unternehmen führen AM ein, ohne Strukturen anzupassen. FIT hilft, Blockaden zu lösen.

Wie unterscheidet sich FIT von anderen Anbietern?
Carl Fruth: Wir denken nicht in Technologien, sondern in Systemen. Damit befähigen wir Kunden zur echten Selbstständigkeit.

Wie läuft so eine Zusammenarbeit konkret ab?
Carl Fruth: Wir starten mit einer ehrlichen Diagnose, entwickeln ein Modell und begleiten bis zur Integration.

Warum dieser provokante Auftritt?
Carl Fruth: Weil wir nicht zeigen wollen, was wir können, sondern warum so viele trotz Können scheitern.

Was passiert mit Whiteout nach der Messe?
Carl Fruth: Whiteout bleibt ein Symbol, ein Gespräch, das weitergeht, wenn Unternehmen Mut zeigen: Mit der Kampagne Invite Whiteout können Verbände, Firmen und Organisationen die Kommunikationsinstallation mieten, um ihren Adressatenkreis mit dieser Botschaft zu konfrontieren.

Zitatgeber: Carl Fruth, Gründer und CEO der FIT AG