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ceramitec-Nachschau: FIT AG verleiht der industriellen Fertigung von Keramikteilen neue Impulse

Friday, April 27, 2018 by Elisabeth Bauer, FIT AG
 

         
Äußerst positiv gestimmt ist die ceramitec 2018, die internationale Fachmesse der Keramikbranche, in München zu Ende gegangen. Die Messe insgesamt berichtet von hohen Zufriedenheitswerten, sowohl bei den Ausstellern als auch bei den Besuchern. Auch die FIT AG kann auf einen erfreulichen Messeerfolg zurückblicken.

Sonderschau Additive Fertigung bietet FIT AG interessantes Präsentationsforum
Die FIT Additive Manufacturing Group war dieses Jahr zum ersten Mal als Aussteller dabei. In der neuen, eigens eingerichteten Sonderschau zur Additiven Fertigung setzte der Spezialfertiger mit additiv gefertigter Keramik innovative Impulse, denn vielen Besuchern war allein schon der Gedanke an "3D-gedruckte" Keramik völliges Neuland. Mit der US-amerikanischen Tochter Boston Ceramics, die 25 Jahre Erfahrung in Forschung und Praxis im Bereich des Ceramic Printing aufweisen kann, hat FIT einen Spezialisten für additiv gefertigte Keramik im Firmenverbund. Das grundlegende Verfahren des Ceramic Printing hat FIT selbst verfeinert, beispielsweise ein eigenes Keramikgranulat namens Amcelain entwickelt. Insbesondere im Anwendungsbereich von Designobjekten, Luxusfliesen und individuellen Keramikreliefs ist FIT damit einmal mehr Branchenvorreiter.

Hohes Interesse an der weitgehend unbekannten Technologie
"Die ceramitec war eine großartige Gelegenheit, unsere Möglichkeiten für additiv gefertigte Keramikobjekte einem interessierten Fachpublikum vorzustellen", erklärt Oliver Cynamon, Head of Business Development bei der FIT Additive Manufacturing Group. Da diese Anwendung des Werkstoffs Keramik noch weitgehend unbekannt ist, galt es in vielen interessierten Gesprächen und auch im messebegleitenden Vortrag solide Aufklärungsarbeit zu leisten. Die zentralen Fragen waren, was Additive Fertigung überhaupt ist, was sie für Keramik bedeutet, und welchen Nutzen die Additive Fertigung im Bereich der Keramikherstellung zu bieten hat. Vertreten waren in der Sonderschau Teilnehmer der gesamten Wertschöpfungskette, von Maschinenherstellern bis zur FIT AG mit ihren innovativen Anwendungsideen.

Vorteile der Additiven Fertigung von Keramikteilen
Ceramic Printing
tritt nicht in Konkurrenz zu den bisherigen Keramik verarbeitenden Verfahren, denn sie ermöglicht den Kunden, völlig andere Dinge herzustellen und stärkt so die Versatilität des Werkstoff Keramik insgesamt. So lassen sich beispielsweise extrem komplexe Designs herstellen, die mit klassischen keramischen Produktionsverfahren wie Gießen oder Pressen nicht zu erzielen wären.

Die Besonderheiten der Additiven Fertigung sind z.B. dass man ohne Werkzeugbedarf auch schon geringe Auflagen produzieren kann, mit Stückzahlen ab Auflage 1. Dies ist beispielsweise im Luxussegment Innenarchitektur interessant. Aber auch im Bereich Prototyping bietet Ceramic Printing interessante Perspektiven, denn damit kann man sehr schnell und vergleichsweise günstig Prototypen herstellen, auch relativ produktionsnahe Vorserien.

Den O-Ton von Oliver Cynamon können Sie auch hier als mp3 abspielen. (Quelle: Messe München)

Alle Interessierten können sich gern hier über die Möglichkeiten des Ceramic Printing bei FIT weiter informieren.

                                                                                                                  

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