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FIT stellt neue Verfahren Ceramic Printing und WAAM auf ceramitec und AMUG vor

Friday, May 04, 2018 by Elisabeth Bauer, FIT AG

Ceramitec 2018 in München

Auf der ceramitec 2018, der internationalen Fachmesse der Keramikbranche, hat die FIT AG ihre neueste Technologie für die Additive Fertigung von Keramik vorgestellt. In der eigens eingerichteten ceramitec-Sonderschau zur Additiven Fertigung setzten Oliver Cynamon und Christian Thaler mit ihren Musterteilen additiv gefertigter Keramik innovative Impulse. Mit der US-amerikanischen Tochter Boston Ceramics, die 25 Jahre Erfahrung in Forschung und Praxis im Bereich des Ceramic Printing aufweisen kann, hat FIT einen ausgesprochenen Spezialisten für additiv gefertigte Keramik mit im Boot. Insbesondere im Anwendungsbereich von Designobjekten, Luxusfliesen und individuellen Keramikreliefs ist FIT damit erneut Branchenvorreiter.

„Die ceramitec war eine großartige Gelegenheit, unser Additives Fertigungsverfahren für Keramik einem fachspezifischen Publikum vorzustellen“, erklärt Oliver Cynamon, Head of Business Development bei der FIT Additive Manufacturing Group. „Ceramic Printing tritt nicht in Konkurrenz zu den bisherigen Keramik verarbeitenden Verfahren, denn es ermöglicht den Kunden, völlig andere Dinge herzustellen und stärkt damit die Versatilität des Werkstoff Keramik. So lassen sich beispielsweise extrem komplexe Designs herstellen, die mit klassischen keramischen Produktionsverfahren wie Gießen oder Pressen nicht zu erzielen wären.“

Weitere Vorteile: Man kann ohne Werkzeugbedarf auch schon geringe Auflagen produzieren, ab Stückzahl 1. Dies ist beispielsweise im Luxussegment Innenarchitektur interessant. Aber auch im Bereich Prototyping bietet Ceramic Printing interessante Perspektiven, denn damit kann man sehr schnell und vergleichsweise günstig Prototypen herstellen, auch relativ produktionsnahe Vorserien.

    

AMUG-Konferenz, St. Louis (USA)

Die US-amerikanische Konferenz von Additive Manufacturing Usern für Additive Manufacturing User ist der weltweite Branchentreffpunkt für Additive Fertigung und industriellen 3D-Druck.

    

Albert Klein, CFO der FIT Gruppe, hat in seinem pointierten, gut besuchten Vortrag die Möglichkeiten des innovativen WAAM-Verfahrens einem breiten Publikum vorgestellt. WAAM steht für Wire Arc Additive Manufacturing und baut massive Bauteile durch das 5-achsige Aufschweißen von Draht auf. Wie die Diskussionsrunde im Anschluss zeigte, waren die Zuhörer besonders angetan von der erreichbaren Größe der Bauteile, von der höheren Baugeschwindigkeit und von den deutlich günstigeren Materialkosten im Vergleich zu den pulverbettbasierten additiven Verfahren, denn es können günstig alle schweißbaren Drähte verwendet werden.

Materialdatenblatt  |  Infos zum Verfahren

Auch Bruce Colter, neuer VP bei FIT America, ist von dem positiven Feedback auf das Serviceangebot von FIT beim AMUG-Treffen begeistert: „Das Schöne an der AMUG ist, dass man hier wirklich die User der AM-Technologien trifft. FIT ist ja darauf spezialisiert, Prototypen und Serienkomponenten aus Metall und Kunststoff im Kundenauftrag herzustellen. Darüber hinaus können wir unsere Kunden auch bei Design- und Materialfragen kompetent unterstützen und ihnen so einen spürbaren Wettbewerbsvorteil verschaffen. Weltweit gibt es nur vier oder fünf Unternehmen, die über die additive Technologien, das Talent UND die Finanzstabilität von FIT verfügen. Zusammen mit den höchsten Standards, die die Industrie bei der Qualitätskontrolle kennt, macht dies FIT zum weltweiten Führer im Bereich der Additiven Fertigung!“     


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