Reaction Injection Molding (RIM) - Verfahrensbeschreibung

Beim Reaction Injection Molding (RIM) werden im Niederdruck-Verfahren zwei oder mehr Komponenten gemischt und anschließend in ein formgebendes Werkzeug gespritzt. Bei geringem Zuhaltedruck findet im Inneren des Formwerkzeugs die Aushärtung der Reaktionsmasse als chemischer Prozess durch Polymerisation statt. Anders als Thermoplaste lassen sich einmal geformte Duroplaste unter Hitzeeinwirkung nicht wieder verformen. Damit ist RIM besonders geeignet für große, komplexe, stabile und leichte Bauteile in geringen Stückzahlen. Auch für 2K-Komponenten.



Vorteile von Reaction Injection Molding

  • Prototypen aus mehrkomponentigem Material sind möglich
  • Hohe Bauteilkomplexität und -größe
  • Große Materialvielfalt von elastisch bis steif, über transparent bis hin zu temperaturbeständig
  • Ausbringungsmenge je nach Werkzeugauslegung, Material des Werkzeugs und Teilegeometrie bis zu 200 Stück


Maschinenkapazitäten

2 x Dekumed Unidos 300

1 x Dekumed Unidos 200

1 x Tartler MDM5

1 x Tartler CG52



Materialien für Reaction Injection Molding

Für die Werkzeuge:

  • Kunststoffblockmaterialien unterschiedlicher Dichten von 0,14 bis 1,4

Für die Teile:

  • Polyurethan-Systeme, verschiedene Shore-Härten und physikalische Eigenschaften (seriennahe Materialien)
  • Glasfasergefülltes Material
  • Gummi


Nachbearbeitungsmöglichkeiten

  • Lackieren


Anwendungen für Reaction Injection Molding

 

  • Schnelle Erstellung von komplexen Prototypen und Funktionsbauteilen bei mittleren Stückzahlen in seriennaher Qualität und Material
Anwendungen fr Reaction Injection Molding

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