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Wie 3D-Druck die Kunst- und Designszene bereichert

Wednesday, August 08, 2018 by Elisabeth Bauer, FIT Additive Manufacturing Group

3D-Druck setzt sich in der Kunst- und Designszene durch

Kunst ist pure Kreativität und kennt viele Formen. Mit großem Interesse verfolgen wir, dass sich seit einiger Zeit eine neue Ausdrucksform zu bestehenden Techniken dazu gesellt und Künstler die Freiheiten der additiven Fertigung für sich entdeckt haben. In Ausstellungen und Galerien tauchen deshalb mehr und mehr moderne Kunst- und Designobjekte aus dem 3D-Drucker auf, die den Betrachter durch die scheinbare Unmöglichkeit ihrer Bild- und Formensprache überraschen und faszinieren.

Halten Sie doch mal Ausschau nach 3D-gedruckten Werken. Welches Projekt hat Sie zuletzt am meisten bewegt? Teilen Sie uns auf Facebook Ihre Meinung und Ihre Eindrücke mit. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen! Facebook Logo




 

                                                     

                                                

A new way of making: Kunst wird digital, bevor sie real wird

Im digitalen Zeitalter wird vieles nicht mehr direkt in Stein gemeißelt. Stattdessen arbeiten Künstler und Designer zuerst mit dem virtuellen Objekt, bevor sie Hand an das Material legen. Das Werk gewinnt seine Gestalt somit indirekt über den Zwischenschritt eines komplexen Datenmodells, auf dessen Grundlage das plastische Objekt gefertigt wird. Die erweiterten technischen Möglichkeiten inspirieren Bildhauer und Designer dabei zu völlig neuen ästhetischen Ausdrucksformen.

Wollen Sie genauer wissen, wie additives Design funktioniert? Möchten Sie lernen, selbst additiv gerecht zu konstruieren? Dann los! Wir bieten verschiedene Trainings zu dem Thema an, für Anfänger und Fortgeschrittene. Nehmen Sie mit uns jetzt Kontakt auf, um über Ihr individuelles Trainingskonzept zu sprechen.





 

FIT Additive Manufacturing Group statt Hammer und Meißel

Kunst ist erst dann Kunst, wenn sie perfekt ist. Deshalb braucht jeder Künstler neben dem richtigen Material und geübter Handwerkskunst auch die geeigneten Werkzeuge, um das Werk in Vollendung herzustellen. Wir verstehen das und haben uns als Technologieführer in der Additiven Fertigung seit langem auf anspruchsvolle Aufträge spezialisiert. Kunstprojekte und das Tüfteln für die perfekte Lösung gehören dabei zu unseren Passionen! Als erfahrener Fertigungspartner achten wir auf jedes Detail, sorgen für die wunschgemäße Herstellung und füllen so die Lücke zwischen dem Datenmodell und der Veredelung des Kunstwerks durch den Künstler.

Wir sind der richtige Partner, um auch den ausgefallensten Ideen Gestalt zu verleihen. Gemeinsam verwandeln wir Ihr Datenmodell in die Realität. Probieren Sie es aus: Hier können Sie Ihre Dateien hochladen und ein unverbindliches Angebot anfordern.

Es erfüllt uns jedes Mal mit Stolz, an der Schöpfung neuer und atemberaubender Kunst- und Designobjekte mitwirken zu dürfen. Deshalb laden wir Sie auf einen kurzen Rundgang durch unsere Galerie ein, auf dem wir Ihnen einige bemerkenswerte Beispiel für additiv gefertigte Kunstwerke und Designobjekten zeigen möchten.

                                                                                         


 

 

                                        

Malina Sebastian kreiert „Immortality“

Für die Berliner Designerin Malina Sebastian haben wir diese enorm komplexe  Korsage für ihren Fashion-Entwurf „Immortality“ mittels Selektivem Lasersintern hergestellt. Gezeigt wurde dieses futuristische Kleid u.a. auf der Platform Fashion in Düsseldorf sowie als Wettbewerbsbeitrag der 3D Pioneers Challenge in Erfurt 2017.

Das Thema der Kollektion geht der Frage nach, ob es so etwas wie Unsterblichkeit geben kann. Die teils grotesken und avant-gardistischen Modeentwürfe sind inspiriert von der menschlichen Anatomie, ahmen florale Elemente nach und münden in eine fiktive, antinatürliche Formgebung als Verkörperung für die Sehnsucht nach dem unsterblichen Leben.

Provokant ist der Kontrast zwischen dem natürlichen und traditionsreichen Material  Seide für den plissierten Rock und der skelettähnlichen Korsage aus 3D-Druck, die an ein unbekanntes alienartiges Wesen erinnert.





 

WertelOberfell lässt ein Atom leuchten

Im Bereich Interior Design haben wir 2016 die Lampe „Atomic Light“ des Münchner Designbüros WertelOberfell im Selektiven Lasersintern gefertigt. ATOMIC LIGHT besteht aus vier Ringen, die auf konzentrisch angeordneten ringförmigen Kugelsegmenten basieren. Dadurch können die einzelnen Ringe in jeder Position übereinander gleiten, sind immer ausbalanciert und halten zusätzlich durch Materialreibung ihre Position.

Für die nötige Stabilität sorgt ein auf Steifigkeit optimiertes, parametrisches „Honeycomb Wireframe“, das nur mittels additiver Fertigung hergestellt werden kann. Im inneren Ring befinden sich zwei Kanäle, die LED Lichtstreifen aufnehmen.

ATOMIC LIGHT wurde so konzipiert, dass die komplette Struktur liegend gesintert werden kann, um die Herstellungskosten so gering wie möglich zu halten.






 
                                                

 

                                              

M. Eibe San Dheina: The Lotus Fountain

In seiner strengen Geometrie an die Formensprache des Art Deco angelehnt, verbindet dieser lotus-ähnliche Wasserhahn von M. Eibe San Dheina die Funktionalität einer Badezimmerarmatur mit der Ästhetik eines Springbrunnens. Ein Elfenbeinturm von elfengleicher Anmut, designed by FIT.

Die Lotusblüte ist hergestellt im Selektiven Lasersintern und matt metallisch galvanisiert. Die stilisierten messingfarbenen Streben deuten den Verlauf der Wasserstrahlen an, auch wenn kein Wasser läuft.










 

Christian Thaler: The Watering Bonsai

Christian Thalers an Pop Art angelehnter Wasserhahn kehrt die Beziehung zwischen Wasser spendendem und empfangendem Element um. Wo der Mensch die Zimmerpflanze wässert, versinnbildlicht die Umkehrung die Leben spendende Kraft der Natur in die Hände des Menschen.

Die technische Ausführung kombiniert verschiedene Veredelungstechniken. Die Kronen des Bonsais sind im Selektiven Lasersintern hergestellt und wurden plakativ grün gefärbt, der abstrakt aus Polygonen geformte Stamm ist für die kühle Optik außen Metallbeschichtet.

Der Wasserhahn ist im Hauptsitz der FIT Additive Manufacturing Group im Einsatz. Gerne können Sie ihn bei Ihrem nächsten Besuch in unserem Haus live bestaunen.







 
                              

                                          

M. Eibe San Dheina: The Raining Leaf

Optisch ist das Kupferblatt des Produktdesigners M. Eibe San Dheina von der Natur inspiriert. Die stilisierte Nachahmung der wasserführenden Gefäße im Stängel wird durch die wasserspendenden Öffnungen in den Blattrippen für den Alltagsgebrauch gebrochen. Das Herstellverfahren ist Selektives Lasersintern, die Oberfläche wurde mit Kupfer galvanisiert.

Der außergewöhnliche Wasserhahn in Blattform erinnert an die Funktionalisierung von ästhetischen floralen Formen des Jugendstils und ist bei der FIT Additive Manufacturing Group in Lupburg zu bewundern und auch zu benutzen.

Was ist es, das Sie antreibt? Kunst? Design? Oder einfach eine geniale Idee? Kommen Sie zu uns. Wir haben die richtigen Technologien, um Ihre Idee zu verwirklichen. Kontakt






 

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