Vakuumguss - Verfahrensbeschreibung

Beim Vakuumguss wird ein Urmodell (auch als Master bezeichnet) meist mittels Stereolithographie (SLA) erstellt. Anschließend wird davon eine Form aus Silikonkautschuk angefertigt. In den entstandenen Hohlraum dieses Werkzeugs wird mit Steiger- und Angusssystem unter Vakuum ein zweikomponentiges PU-Harz (Polyol + Isocyanat) gefüllt. Nach dem Aushärten des Kunststoffs werden die erzeugten Teile entformt und aufbereitet. Die Ausbringungsmenge liegt bei ca. 25 Stück.



Vorteile von Vakuumguss

  • Große Materialauswahl
  • Abgussmaterial dem Serienmaterial angeglichen
  • Hohe Bauteilkomplexität möglich
  • Hohe mechanische Belastbarkeit


Maschinenkapazitäten

1 x Schüchl UGM 700
Max. Formgröße: 900 x 700 x 950 mm

1 x Schüchl UGM 850
Max. Formgröße: 1.000 x 850 x 950 mm

3 x Schüchl UGM 690
Max. Formgröße: 965 x 690 x 720 mm



Materialien für Vakuumguss

Elastische, hochfeste, transparente oder temperaturbeständige Materialien:

  • FIT 45 – 30 A
  • FIT 45 – 40 A
  • FIT 45 – 50 A
  • FIT 45 – 60 A
  • FIT 45 – 70 A
  • FIT 45 – 80 A
  • FIT 45 – 95 A
  • PU 55
  • PU 56
  • PU 57 / PU 57 GF
  • PU 63
  • PU 65 /PU 65 GF
  • PU 67
  • PU 68 GF
  • PU 71
  • PU 72
  • PU 81
  • PU 82
  • SI 40A
  • SI 60A


Nachbearbeitungsmöglichkeiten

  • Finishen
  • Lackieren
  • Polieren
  • Montage
  • Metal Coating


Anwendungen für Vakuumguss

  • Für die schnelle Erstellung von komplexen Kunststoffbauteilen (Prototypen, Funktionsbauteile) bei mittleren Stückzahlen in seriennaher Qualität und Material
Anwendungen fr Vakuumguss

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